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Travel: Tagestrip nach Venedig- lohnt sich das?

5. März 2016

Ein Tag in Venedig

„Ein Tag in Venedig, lohnt sich das überhaupt?“- haben mich so ziemlich alle Freunde von mir gefragt. Letztes Wochenende war ich dort und kann euch nun sagen ja es lohnt sich. 😉
Hier kommt also mein Bericht zu meinem Tagestrip nach Venedig:

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Hinfahrt:
Um 21:30 bin ich in den Nachtzug nach Venedig gestiegen und habe mich erst mal mit einer sehr lieben Kanadierin unterhalten, die in Paris studiert und am Wochenende Kurztrips innerhalb Europas macht. Übrigens: beim Reisen lernt man die interessantesten Leute kennen und in der U6 in Wien, aber das ist ein anderes Thema…
Geschlafen haben wir in einem 6er Abteil, welches genauso groß ist wie alle anderen Abteile in der ÖBB, also ziemlich klein. Dort werden einfach nur die Sitze hochgeklappt, so dass auf jeder Seite des Abteils 3 Leute schlafen können. Die Betten waren unglaublich schmal und da ich ganz oben lag, brauchte ich, aus Angst da runter zu fallen, die halbe Nacht um eine geeignete Schlafposition zu finden…
Um ca. 8 Uhr morgens wurden wir mit einem etwas genervten „guten Morgen, hier ist Ihr Frühstück“ geweckt während der wirklich attraktive Kellner das Frühstück jedem Einzelnen auf sein Bett knallte.

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Venedig:
In Venedig angekommen, sperrten wir unser Gepäck in ein Schließfach am Bahnhof (10 Euro pro Tag) und suchten erst einmal ein gutes Café. Dies gestaltete sich äußerst schwer, da wir uns gleich nach dem Bahnhof verliefen, aber meine Lieben: das gehört in Venedig einfach dazu. 😉 Nach unserem kleinen Ausflug ins Café kann ich nur allen Naschkatzen da draußen den Tipp geben sich bei den Bäckereien und Süßwarengeschäften mal durchzuprobieren, denn italienische Törtchen und Süßigkeiten sind ziemlich unterschätzt und die Italiener haben da noch viel mehr zu bieten als das altbekannte Tiramisu.

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Anschließend stand hauptsächlich Bummeln auf unserer To-Do Liste. Venedig ist bekannt für das Glas, welches auch dort hergestellt wird und dann als Ketten, Vasen, Bilderrahmen, Lampen und etliches andere verarbeitet wird. Das Glas ist allerdings ziemlich teuer…

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Als wir nun endlich auf dem Markusplatz angekommen waren, begann es zu regnen und wir beschlossen in den Dogenpalast (früher war es der Sitz des Dogen und der Regierungs- und Justizorgane der Republik Venedig, heute ist es ein Museum) zu gehen, denn so dachten wir, wäre es warm. Nach 10 Minuten Anstellen am Eingang des Museums (wie in jeder beliebten Stadt muss man sich bei den Touristenorten meist lange anstellen, im Winter ist es kürzer) kauften wir die Eintrittskarten. Eine kostete 20 Euro und darin sind 3 verschiedene Museen beinhaltet. Der Audioguide dazu kostete nochmals 5 Euro. Das Museum ist sehenswert und die Räume äußerst imposant, vor allem die Decken des Palasts den vergoldete Rahmen und wunderschöne alte Gemälde schmücken. Allerdings würde ich persönlich bei schönem Wetter lieber Venedig erkundigen. 😉
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Nach dem Regen gingen wir Mittagessen, bummelten weiter und gingen Café trinken (wie das eben so im Urlaub ist, ständig gibt’s Essen :D) Ein weiteres Highlight war ein Restaurant, welches schon kurz vor dem Bahnhof, dort gab es italienischen Wein und leckere Brote, die allesamt anders belegt waren, es gab verschiedene Aufstriche, Fisch und Käsevariationen und Vieles mehr. Wirklich lecker und nicht sehr teuer.

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Dann war der Tag auch schon wieder vorbei, wir erreichten pünktlich unseren Zug, quatschten noch und gingen dann früh schlafen. Dieses Mal konnte ich besser schlafen, da ich erstens total müde war und zweitens nun ja schon wusste, wie man schlafen muss, um nicht aus dem Bett zu fallen. Sonntag früh erreichten wir dann Wien.

Fazit:
Einen Tagestrip nach Venedig kann ich sehr empfehlen, es war eine superschöne Zeit und ich habe wieder einmal bemerkt, wie toll Venedig ist und wie viel mehr ich Italien besuchen sollte. Da ich nicht so ein Fan von Massentourismus bin (wer ist das schon?), war für mich Venedig im Februar wirklich ideal. Man hat Platz in den Gassen, in den Cafés und muss sich nicht ewig lang anstellen, ist aber trotzdem nicht in einer Stadt wo absolut nichts los ist. Meine nächsten Ziele in Italien werden auf jeden Fall mehr ländliche Regionen sein und da werde ich euch natürlich wieder genauestens berichten. 😉

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8 Comments

  • Reply Justine Wynne Gacy 12. März 2016 at 18:28

    Ich bin ein Fan von Kurztrips – das ist doch wesentlich besser, als ein Wochenende auf dem Sofa zu verbringen – und wenn einem gefällt was man sieht, kann man eben das nächste Mal länger bleiben 🙂 Danke für deinen Denkanstoß.

    Ich schaue gleich mal, wann ich einen neuen Trip buche 😉

    Liebst
    Justine

  • Reply Mona 12. März 2016 at 19:30

    Oh ein Tag Venedig stelle ich mir toll vor! Wunderschöne Eindrücke 🙂
    Liebe Grüße, Mona von Belle Mélange

  • Reply Sarah 13. März 2016 at 14:40

    Wow ein Tag, das ist krass! 😀 Ich wollte selbst nach 4 Tagen nicht weg, nach einem hätte mich niemand dort wieder weggeschleift bekommen xD
    Ich liebe diese Stadt! Und du bringst mir gerade wieder Fernweh ins Herz. Tolle Bilder!

    Ich wünsche dir einen wundervollen Tag <3
    Liebst, Sarah von Belle Mélange

    • Reply wordpressadmin 13. März 2016 at 21:22

      Mir gings eh ähnlich, aber trotzdem fand ich das sich ein Tag auch echt gelohnt hat 🙂

  • Reply Ria 14. März 2016 at 9:59

    Venedig steht auf meiner To See Liste auf jeden Fall ganz weit oben 🙂 Eigentlich wollte ich mir diese Stadt letztes Jahr schon ansehen, aber das hatte nicht geklappt. Vielleicht klappt´s ja dieses Jahr.
    Schade nur, dass es bei deinem Ausflug geregnet hat. Bei schönerem Wetter ist diese Stadt bestimmt noch sehenswerter 🙂
    LG

    • Reply wordpressadmin 19. März 2016 at 22:41

      Unbedingt, also es ist ein absolutes Mustsee, egal ob mit Sonne oder Regen 🙂

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