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Probier’s mal mit Geborgenheit

23. April 2016

Irgendwie mag ich es über Wörter nachzudenken und zu überlegen was diese für mich und unsere Gesellschaft bedeuten. Diese Woche habe ich mich für das Wort Geborgenheit entschieden.

Geborgenheit ist Nähe, ist ein Ankommen, ist sein zu können wie man ist, vertrauen können und wirklich auftanken zu können. Es gibt wenige Worte die so gut das Gefühl von Heimat und „egal was passiert Liebe“ vermitteln wie die Geborgenheit.

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Ich bin oft umgezogen und dadurch habe ich mehr und mehr meine Wurzeln und dieses Heimatgefühl verloren. Wenn mich jemand fragte wo ich denn zuhause bin fiel es mir lange Zeit schwer diese Frage zu beantworten. Denn Leute gehen immer davon aus Zuhause wäre ein Ort, ein bestimmtes Haus, eine Kultur und ein Land. Bei mir waren es aber mehrere Länder mit ganz unterschiedlichen Kulturen und in keinem hatte ich dieses Heimatgefühl von dem alle sprachen. Ich versuchte also verzweifelt meine eigene Definition für Heimat und Zuhause zu finden und es brauchte mehrere Jahre bis ich schließlich begriff, dass sich Heimat bei mir auf Menschen bezog. Menschen die mir das Gefühl von Geborgenheit geben, Menschen bei denen ich sein kann wie ich bin und trotzdem geliebt und geschätzt werde, Menschen die mich verstehen oder es zumindest versuchen, Menschen die ehrliches Interesse an mir haben ohne Hintergedanken oder Vorteil daraus zu ziehen. Menschen die da sind für mich und für mich einstehen.
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Seither bin ich bemüht auch mehr so ein Mensch zu werden, einer der Geborgenheit gibt, Vertrauen entgegen bringt, auf die andere Person bedacht ist und zuhört. Ich bin manchmal weit weg davon dieses Ziel zu erreichen, möchte mich aber weiter bemühen und vielleicht andere Leute inspirieren, da auch wieder mehr auf ihr Verhalten als das von anderen zu schauen und ihre innere Kälte in Wärme, Geduld und Liebe für unsere Mitmenschen umzuwandeln.
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Modisch gesehen muss ich bei dem Wort Geborgenheit sofort an Poncho oder Schal denken. In beide kann man sich wunderbar hinein kuscheln und schaut dabei auch noch stylisch aus. Ponchos und Schals sind der Innbegriff von gemütlich, sind super Problemzonenkaschierer und können mit dem richtigen Styling trotzdem schick aussehen. Mein Modell hab ich ganz zufälligerweise am Weg zum Billa in der Mittagspause entdeckt und nach 2-3 mal vorbei gehen musste dieser wunderschöne und kuschelige Deckenschal, den man auch super als Poncho tragen kann unbedingt mit nach Hause. Seither funktioniert er als Picknickdecke, Mantel, Poncho und Schal, ein super lohnender Kauf würde ich mal sagen. 😉

Lasst uns das unseren Mitmenschen geben was der Poncho oder ein Deckenschal uns bei kaltem frostigem Wind gibt, nämlich Wärme und Geborgenheit. 

Photocredits: vazak.xyz

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8 Comments

  • Reply Alnis 25. April 2016 at 15:19

    Ein toller Beitrag, der Poncho steht dir ganz ausgezeichnet!
    Liebe Grüße
    Alnis
    http://alnisfescherblog.com

  • Reply Denise 26. April 2016 at 12:41

    Toller Beitrag! ❤️ Und schön wie immer ☺️

  • Reply Kerstin 27. April 2016 at 11:42

    Wunderschöne Fotos! Und wundervoller Text. Ich kann dir absolut zustimmen, „home is not a place but a person“. Es ist viel wichtiger sich geborgen zu fühlen <3

    Love, kerstin
    http://www.missgetaway.com/

  • Reply Sophie 4. Mai 2016 at 17:17

    Ohh die Fotos sind wirklich unheimlich schön geworden! Für mich ist Heimat auch viel eher Menschen als ein wirklicher Ort. Ich fühle mich zb in Australien genauso zu Hause wie in Deutschland und das liegt definitiv nicht nur an den wunderschönen Stränden 😉 Sondern besonders an den Menschen, die mich dazu gebracht haben das Land zu lieben.

    Liebste Grüße,
    Sophie || http://basicapparel.de

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