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Zugvögel in den Wortwolken

17. November 2017

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Ich kann mich unglaublich für Worte begeistern, egal ob in Form eines Gedichts, in einem Gespräch oder Lied (momentan steh ich sehr auf Julian Le Plays Lieder, die so voller Gefühl sind). Worte regen zum Nachdenken an und nehmen uns im besten Falle weit weg und manchmal ist weit weg ein guter Ort um Situationen leichter auszuhalten. Manchmal geben uns Bücher und Lieder einen Zufluchtsort an den wir flüchten können, wenn wir bleiben müssen wo wir sind.Worte sind unglaublich persönlich. Wenn ich ein Buch lese oder ein Lied höre das mich weit weg mitnimmt, mich nachdenken und träumen lässt, dann halte ich ein Stück – oder höre ein Stück –Persönlichkeit des Autors. Es gibt mir einen kleinen Einblick in die Träume, die Ängste, die Hoffnungen, die Freuden und die schwierigen Zeiten die diese Person durchlebt hat.

Als Kind habe ich sehr viel gelesen, irgendwann hatte ich nicht mehr so eine Freude an Büchern und habe mir keine Zeit mehr zum Lesen genommen, aber momentan empfinde ich wieder ein Bedürfnis nach Worten, nach guten und fesselnden Büchern, nachdenklichen Liedern und Gedichten die das in Worte fassen, was ich selber nicht in Worte fassen kann.

Aus meinen Lautsprechern tönen leise die Worte von Julian Le Plays aktuellem Lied „Zugvögel“:

Steh’ wieder an mei’m Fenster
Wie oft kann man die Sterne zähl’n
Seh Tausend fremde Länder
Heut’ Nacht würd ich sie gerne seh’n
Jetzt hör ich ihn durch Bäume zieh’n
Der Nordwind will mich in ein neues Morgen zieh’n
Er treibt mich in ein neues Land
Hier fang’ ich von vorne an

Ich fühle mich wie ein Zugvogel, der immer auf dem Weg ist und nie sein Herz an einem Platz lässt. Der immer weg will, Abenteuer erleben möchte, unterwegs sein mag, etwas erleben möchte, ich fühle mich lebendig. Auf einmal wird der Himmel wieder blau und ich merke, dass mir Flügel wachsen, Das was mich hält wird immer kleiner und kleiner, solange bis es nicht mehr bedeutend ist. Plötzlich fliege ich, alleine und frei und es fühlt sich so gut an, so leicht und so klar und ich beschließe genau hier – hier blättere ich die Seite um, betrachte die neue ganz weiße Seite und fange von vorne an.

in freundlicher Kooperation mit Compass

Photocredits: Lisa Breckner

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