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Styleseven: Pantonefarbe 2018 im MUSA Wien

19. Februar 2018

Pantone kürt jedes Jahr eine Farbe zur Pantonefarbe des Jahres und dieses Jahr heißt die Pantone Farbe „Ultra Violet“ und natürlich habe ich mich ins Zeug gehauen und einen etwas verspäteten Blogpost darüber geschrieben 😉

Meine letzten Beiträge zu der Pantonefarbe 2017 und den Pantonefarben 2016 findet ihr ebenfalls auf dem Blog.

Als es in unserer Styleseven Whatsapp Gruppe darum ging welches Thema wir modisch gesehen im Februar umsetzen möchten, wurde die Pantone Farbe 2018 vorgeschlagen und wir waren uns alle einig das wir mit dieser Farbe nicht viel anfangen können, aber manchmal darf oder muss man mutig sein, gerade was Mode angeht. Manchmal muss man Farben, Stile und Muster ausprobieren, sich wirklich drauf einlassen um sich wirklich eine Meinung bilden zu können. Wir Menschen verpassen so viel weil wir unsere Gewohnheiten lieben, Angst haben und uns nicht trauen mal über den Tellerrand zu schauen und neue Erfahrungen zu machen. „Es könnte ja blöd ausschauen, es könnte schief gehen, ich könnte versagen“, aber im Endeffekt verpasst man mit diesen Sätzen viele Chancen und neue Erfahrungen. Wenn man hinfällt, lernt man wieder aufzustehen, wenn man versagt lernt man geduldig zu sein mit Menschen und Menschen mit Fehlern anzunehmen, weil man ja selber nicht ohne Fehler ist. Jeder Fehler bringt aber auch eine neue Chance, eine neue Möglichkeit zu wachsen und eine neue Erfahrung und wer weiß, vielleicht ist ein Fehler der am Anfang wie ein Fehler aussah, eigentlich kein Fehler sondern ein Gewinn.

Wie man ultra violett kombiniert:
Ultra Violett ist eine mystische Farbe und erinnert mich immer an meine Galaxy Leggings die ich mit 16 getragen habe. Richtig gestylt kann sie erwachsen und seriös wirken oder rockiger.Ich mag es gerne dezent und finde daher die Kombination zu Schwarz, weiß oder Jeans gut, dann kommt das Violett auch mehr zur Geltung. Mutigere können die Farbe mit Senfgelb, Pink oder anderen Lila Tönen kombinieren.

Photocredits: Nani & Paul Photography
Location: MUSA

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Styleseven: wärmende Haube mit Stilbruch

22. Januar 2018

In freundlicher Kooperation mit Planet Sports

„Setz deine Haube auf, es ist kalt draußen“, höre ich meine Mama noch aus dem Wohnzimmer rufen, während ich die Türe zuziehe. Ich atme die kalte Luft ein, spüre den eisigen Wind, der mir um die Ohren pfeift und beschließe umzudrehen und meine Haube zu holen. Mit warmer Jacke, Handschuhen, Schal und nun auch mit Haube bewaffnet, stelle ich mich dem grässlichen und eisigen Wetter. Meine Mama hat recht, wenn die Füße und der Kopf warm sind, bleibt auch der Rest des Körpers länger warm. Meine Welt fühlt sich leer und kalt an, so als wäre anstelle der Haustür nur ein großes Loch. Ich fühle mich leer und gleichzeitig ist mein Kopf voller Gedanken, habe keinen Plan für meine Zukunft, lebe eher in den Tag hinein, trau mich nicht wirklich zu träumen und oftmals vermischt sich meine Hoffnung mit Angst. Es wird sich viel ändern und das ist vermutlich auch gut so, aber Veränderung tut weh. Ich habe mich verändert und darf mich neu entdecken, darf Neues ausprobieren, darf durchatmen und neu anfangen, darf an mir arbeiten, darf mich meinen Ängsten stellen, meiner Vergangenheit und darf langsam erwachsen werden oder zumindest reifer. Und ich darf wissen, dass ich richtig tolle Menschen in meinem Leben habe, die hinter mir stehen, mir aufhelfen, wenn ich am Boden liege, mich zum Lachen bringen, wenn ich nicht mal Lächeln mag, mich zur richtigen Zeit umarmen und mir in den richtigen Momenten ehrliche Worte sagen., die mich wirklich weiterbringen und mich nicht einfach nur kurz besser fühlen lassen.Menschen, bei denen man so richtig sich selbst sein kann, dafür nicht verurteilt wird und einfach sein darf, wie man ist, sind sehr selten. Ich mag so ein Mensch werden, der endlich aufhört ständig Menschen verbessern und verändern zu wollen.Ich mag loslassen und neu entdecken und die Menschen in meinem Leben einfach stehen lassen und sie zu lieben, wie sie sind. Für genau diese Menschen in meinem Leben bin ich unglaublich dankbar und sie sind extrem selten. Solche Menschen sind wie meine wärmende Haube. Egal wie kalt und grässlich es draußen ist, sie hält mich warm und beschützt mich vor der Kälte der Welt.

Outfit:
Dies ist ein Stylesevenbeitrag und im Jänner ist unser Thema: Kopfbedeckung und Mützen, klar also, dass ich meine Lieblingsmütze für dieses Outfit herausgeholt habe, die meinem in schwarz und weiß gehaltenen Outfit etwas Farbe gibt. Vor 2 Wochen habe ich mir dieses Adidas Shirt gekauft und habe es seither bestimmt schon 4mal getragen. Lustigerweise war ich früher immer ein absoluter Nike-Fan und habe nichts von Adidas besessen. Nun habe ich aber dieses schöne Shirt im Ausverkauf entdeckt und gleich zugeschlagen und irgendwie ist eine Liebe für Adidas entfacht. Gerade in Kombination mit diesem eher schicken und sexy Outfit, mag ich das sportliche Shirt als Stilbruch super gerne. Wer jetzt übrigens, von Sportkleidung im Alltag,  auch so begeistert ist wie ich und sich so ein cooles Shirt kaufen möchte, wird bestimmt auf Planet Sports fündig.

Schaut unbedingt bei den Mädels in den nächsten Tagen vorbei, um zu sehen.wie sie das Thema “Kopfbedeckung und Mützen” umgesetzt haben. Ich bin super gespannt 🙂

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photocredits: Nani & Paul 

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Hotelreview: 25hours Hotel Langstraße, Zürich

19. Januar 2018

*in Kooperation mit dem 25hours Hotel Langstraße in Zürich

 

Mindestens einmal im Jahr besuche ich eine gute Freundin von mir in Zürich und wenn du mir auf Instagram folgst, hast du bestimmt schon bemerkt, dass ich mein letztes Wochenende mal wieder in Zürich verbracht habe.

Diese wunderschöne Stadt, mit den alten Gebäude und den freundlichen Leuten die noch dazu so süß Schweizerdeutsch sprechen erobern jedes Mal wieder mein Herz im Sturm. Dieses Mal durfte ich eine Nacht im 25hours Hotel Langstraße also mitten im Zentrum von Zürich verbringen und hier kommt mein Bericht über diese wunderschöne Stadt und dieses absolut perfekte Stadthotel, was uns den Zürichaufenthalt wirklich sehr versüßt hat:

Übersicht Hotel:
1 Nacht
Preis für 2 Personen pro Nacht ab € 166,– (Frühstück im Preis inbegriffen)
Frühstück extra dazu pro Person: € 27,–
Lage: Langstrasse 150, Aussersihl, 8004 Zürich, SchweizAnreise
Das 25hours Hotel Langstraße liegt ca. 5-10 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof und der Shoppingstraße entfernt im Herzen von Zürich. Von Wien aus kommt man mit dem Zug innerhalb von 7 Stunden und mit dem Flugzeug innerhalb von 1,5 Stunden direkt nach Zürich.Das Hotel
Ich kenne das 25hours Hotel aus Wien und da ich ein großer Fan von Hotels bin die edel und trotzdem einzigartig aussehen habe ich mich sehr gefreut endlich einmal in einem 25hours hotel eine Nacht verbringen zu können. Besonders cool finde ich die Idee in Zürich, dass man sich die Übernachtung sozusagen verdienen kann indem man als Tausch für eine Nacht Kunst, Möbel oder andere besondere Krempelteile vorbeibringt.

Das Zimmer
Das Zimmer war tadellos sauber, das Bett weich und die Dusche ist ca. genauso groß wie das komplette Badezimmer in meiner WG, weshalb ich bestimmt 5x duschen war 😀 Außerdem gab es eine Minibar, eine Polaroidkamera mit 8 Bildern, wasserfeste Bluetoothspeaker, eine tolle Aussicht und jede Menge echt tolle Dekoelemente und Designstücke zum Entdecken. Besonders begeistert war ich eindeutig vom Service, hier stimmt der Spruch „Der Gast ist König“ noch.

Das Frühstück:
Meiner Meinung nach ist das Frühstück eines der besten Sachen an einem Hotelaufenthalt. Im 25hours Hotel Langstraße wurden wir mit einem großen Frühstücksbuffet, veganen Aufstrichen,  orientalisch angehauchten Speisen und verschiedensten warmen Speisen wie zb. Frenchtoast verwöhnt.

Die Ausstattung
Es gibt unten im Erdgeschoss das orientalische Restaurant Neni und eine echt gemütliche Bar. Im 7ten Stock erwartete uns ein kleines aber feines Fitnessstudio, eine Sauna mit Aussicht über die ganze Stadt, Regenwaldduschen, Handtücher und eine kleine Auswahl an Tees, Äpfel und kaltem Wasser.

Fazit:
Ein wirklich tolles und einzigartiges Hotel, absolut perfekt für einen Städtetrip nach Zürich vor allem bei dieser Lage.

Falls du noch mehr von Zürich sehen magst, hab ich noch einen Beitrag zu Zürich im Sommer für dich.

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Styleseven: Dancing on broken glass

25. Dezember 2017

„There are all this moments you think you won’t survive and then you survive“

Ich hole mein rotes Ballkleid aus dem Schrank, habe es ewig nicht getragen, es ist mit so vielen Erinnerungen gefüllt, erinnert mich an bunte, glückliche, unbeschwerte Tage. Ich beschließe es anzuziehen, drehe mich im Kreis und fange ganz langsam an einen Schritt vor den anderen zu machen und tanze langsam üebr meinen knarschenden Parkettboden.

Weihnachten und die Feiertage sind dieses Jahr besonders hart und schwierig gewesen und umso schöner war es im Kreise mit meiner Verwandtschaft in Deutschland feiern zu dürfen. Diese wertvollen Menschen, die ich viel zu selten sehen, um mich herum zu haben und so hinter mir stehend zu wissen war unglaublich schön zu sehen. In schwierigen Zeiten Zusammenzuhalten finde ich schon lange nicht mehr selbstverständlich und umso schöner ist es zu wissen, dass da so viele Leute hinter einem stehen, für einen beten, versuchen einem schwierige Aufgaben leichter zu machen oder einfach nur zuhören und mich in den Arm nehmen.

Oftmals fällt einem die Decke auf den Kopf, die Traurigkeit und Enttäuschung schleicht sich ein und überkommt einen wie schwarze dunkle Wellen in der Nacht und zieht einen total in einen Abwärtsstrudel und es ist alles nur noch dunkel und schmerzhaft. Irgendwann kommt, so kitschig das auch klingen mag, ein Licht, irgendwann wird alles ein bisschen leichter und besser. Darauf vertraue ich ganz fest und das ist wohl das was mich kämpfen lässt, jeden Tag neu und mir Hoffnung gibt.

Ich bin super ehrgeizig und ein Tag an dem ich nichts weitergebrachte habe frustriert und ärgert mich und momentan muss/darf ich einfach lernen los zu lassen, mir Zeit zu lassen und stolz auf mich zu sein, wenn ich einfach nur den Tag mit all seinen Herausforderungen gemeistert habe. Manchmal bedeutet „Selfcare oder Treat yourself“ mehr wie nur Lushbadebomben, mehr wie Nägel machen und ein gutes Buch lesen in der Badewanne. Manchmal bedeutet auf sich selber zu schauen und aufzupassen um 8 Uhr schlafen zu gehen, weil der Tag zu anstrengend war, Leute aus seinem Leben zu streichen die einem nicht gut tun, sich erlauben zu weinen, sich erlauben enttäuscht und wütend über Leute zu sein die einen verurteilen ohne auch nur einmal zu fragen wie es dir als Person eigentlich geht, sich selber einen Brief zu schreiben in dem man sich vergibt, in dem man seine wahre Identität klar stellt, eine Identität die so tiefe Wurzeln hat das sie ehrlich ist und trotzdem nicht erschüttert werden kann.

Man muss nicht jeden Tag große Wunder und Taten verbringen und alles geben, manchmal darf man einfach nur leben und es Gott abgeben und darauf vertrauen, dass er etwas Neues etwas Besseres daraus macht, so wie ich das schon so oft erlebt habe in meinem Leben. Irgendwann wenn man zurück schaut sind die kleinen Momente und Tage die man überlebt hat, große Momente und Dinge geworden die man überstandenen und überlebt hat und auf einmal kann man wieder lächeln, nicht weil man es muss sondern weil man es kann, aber heute darf ich noch zerbrochen sein, denn ich bin ein Mensch und mein Leben ist nicht perfekt und das ist gut so. Denn so lange ich etwas fühle und Hoch und Tiefs gibt, bin ich am Leben, kann ich dankbar sein, kann ich Leuten Freude bringen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, kann ich mein Leben gestalten, mich an der Schönheit der Natur erfreuen, kann ich Freundschaften pflegen und kann ich den nächsten Tag besser und schöner gestalten als den Tag davor und darf lernen auf den Scherben zu tanzen in meinem roten Ballkleid.

Photocredits: Karin & Reinhard

Unser Styleseventhema dieses Monat ist “rot”, da passt mein rotes Ballkleid absolut, welches ich übrigens Secondhand erstanden habe für 15 Euro 🙂
Rot ist eine sehr lebensfrohe und leidenschaftliche Farbe und eine meiner Lieblingsfarben, weil sie Kraft ausstrahlt. Schaut euch unbedingt die Outfits der anderen Mädels an:

 

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Von Pünktchenstrumpfhosen und Scherben

9. Dezember 2017

Die Leute laufen hektisch auf und ab, ich hab hunderte Abgabetermine, viel zu viel ausgemacht und mir viel zu viel vorgenommen, bin überfordert mit mir, mit meinen Gefühlen, mit meinen Gedanken und eigentlich mit allem gerade und fühle mich innerlich so leer. So emotional tot. Mich lässt alles kalt.Kleine Dinge wie der Mondschein um 4 Uhr Nacht wenn ich mal wieder vor lauter Gedanken nicht schlafen kann nervt mich, anstatt dass ich in seiner Schönheit versinken kann. Mein Schwarztee in der Früh schmeckt nur noch mit viel Zucker. Mein Nachrichtenfach geht über, aber mir fehlt ein echtes Gespräch mit wirklicher Tiefe. Mir fehlt Nähe, Umarmungen, jemanden neben mir zu haben, der da ist und mir sagt das alles gut wird und es auch so meint. Das ich irgendwann wieder aus diesem Loch raus komme, irgendwann wieder so intensiv fühlen kann wie vorher. Ich fehle mir selber. Ich bin gegangen um mich selbst zu finden und um sich selbst zu finden muss man sich wohl erst einmal selbst verlieren, lernen mit der Einsamkeit klar zu kommen und sich wie ein Mosaik selbst zusammen setzen. Die Scherben tun noch weh, aber ich versuche es auch als Chance zu sehen. Ich darf mein Leben neu gestalten und ordnen, darf mich neu erfinden, darf meine Ziele und meinen Lebenssinn neu definieren und wachsen. Aber es ist anstrengend von dem Trümmerhaufen aufstehen und verdammt hart. Ich bin eine Kämpferin und ich lasse mich nicht unterkriegen, ich ziehe meine Pünktchenstrumpfhose und mein rotes Samtkleid an, setze ein Lächeln auf und lerne es dankbar zu sein, denn es gibt immer Gründe um dankbar zu sein und an solchen Tagen wie heute ist es eine Entscheidung dankbar und glücklich zu sein. Denn hinter jeder Wolke versteckt sich die Sonne und es gibt immer ein kleines Licht am Horizont, aber manchmal braucht es etwas bis man das Licht sehen kann.

Kleid – NEW LOOK / Poncho –  kleine Boutique am Land / Ohrringe – PIECES /
Stiefletten – H&M (alt)  / Strumpfhose – CALZEDONIA / Clutch – ONLY

Dieser Beitrag ist ein Beitrag von unserem Fashionadventskalender, schaut doch mal bei den anderen Türchen und Blogbeiträgen vorbei 🙂

 

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Photocredits: Nani und Paul

 

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#maximaCOMEPASS 4 Länder – ein Outfit

8. Dezember 2017

Dieser Beitrag liegt mir sehr am Herzen und war bei der Ausarbeitung für mich ein ganz besonderes Projekt.

Für meinen Beitrag zum MaximaCOMEPASS Award mit dem Thema „Colours of life“ habe ich ein kombiniertes Outfit zusammengestellt, das eine Mischung aller Länder wiederspiegelt, in denen ich bereits gewohnt habe. Es ist sozusagen eine Liebserklärung an meine Vergangenheit, die sehr prägend, einzigartig, herausfordernd, international und so bunt war mit all den vielen verschiedenen Menschen, Eindrücken, Gefühlen, Kulturen und Ländern.Ich bin nun 23 Jahre alt, habe in fünf Ländern gewohnt und bin über 15 mal umgezogen. Das Reisen, verschiedenste Kulturen und die damit verbundene Anpassungsfähigkeit wurden mir also sozusagen in die Wiege gelegt.Kurz zu meiner Geschichte:
Mein Papa ist Deutscher, meine Mama Österreicherin und die beiden haben sich in Neuseeland kennen gelernt, sind nach Schottland und dann nach England gezogen, wo ich auf die Welt gekommen bin. Als ich ca. 1,5 Jahre alt war, sind meine Eltern mit mir für ein Jahr nach Bangkok gezogen. Dazwischen haben wir noch eine kurze Zeit in Norddeutschland gewohnt. Hinterher wohnten wir in Österreich, in Linz und als ich fünf war, zogen wir in den Norden von Thailand, nach Chiang Mai. Vier Jahre später sind wir für ein Jahr nach Klaus, in Oberösterreich, gezogen und danach ging es wieder für weitere vier Jahre zurück nach Thailand. Anschließend sind, wir wieder nach Oberösterreich gezogen und seit 2,5 Jahren habe ich nun meinen Wohnsitz in Wien. Dies war so grob meine „bewegte“ Geschichte.
So lange ich denken kann, habe ich immer nach einem Land Heimweh, indem ich gerade nicht lebe. Ich hatte immer diese Zerrissenheit und diese Suche nach meinen Wurzeln in mir. Besonders schlimm würde es in der Zeit zwischen 14 und 18 Jahren, als ich auf der Suche nach meiner Identität war und feststellte, dass alle Leute in meinem Umfeld ihre Identität mit ihrem Heimatland verbanden, mir dies aber total fehlte. Inzwischen habe ich mich damit abgefunden, dass meine Heimat einfach eine bunte Mischung aus den verschiedenen Ländern ist, von denen mich jedes auf eine andere Art und Weise geprägt hat. Ich wäre nicht die Kathi, die ich heute bin ohne eines dieser Länder, also habe ich angefangen mich und meine Geschichte zu akzeptieren. Ich habe Frieden geschlossen mit meiner Suche nach meinen Wurzeln, habe Frieden geschlossen mit meinen Eltern, auf die ich lange Zeit sehr wütend war, weil sie mir meine Wurzeln genommen hatten. Manchmal tue ich mir auch heute noch schwer damit und es wird mein Leben lang etwas sein, dem ich mit einem lachenden, dankbaren und einem weinenden, nachdenklichen Auge begegne, aber das gehört zu mir. Das ist der Preis, den ich für all diese schönen Erlebnisse und meine Freunde rund um die Welt gerne zahle.

Mein Outfit:
Mein schwarzer Rock ist mit einer bestickten goldenen Borte verziert, die mich sehr an die Stickereien auf den traditionellen Thaikleidungen erinnern. Kombiniert habe ich den Rock mit einer weißen Spitzendirndlbluse, welche ganz typisch für Österreich und im weiteren Sinne auch für Deutschland stehen kann, genauso wie die Shooting Location, ein Weihnachtsmarkt im Herzen Wiens, meiner momentanen Heimatstadt. Abgerundet habe ich das Outfit mit einer schwarz weißen Jacke, einem Fellponcho und edlen Stiefeletten die vom britischen Chic inspiriert sind.

Poncho mit Fakefur –  Mini Boutique am Land/ Jacke – SECONDHAND /
Bluse – KRÜGER / Rock – NAF NAF / Stiefletten –  H&M (alt) / Strumpfhose – PALMERS

Mode kann so vieles sein, aber ich mag es, wenn meine Kleidung mich wiederspiegelt, mein Stil durch Trends inspiriert wird, aber nicht komplett verändert wird, wenn man sich trotzdem hin und wieder traut etwas auszuprobieren und sich immer wieder stückchenweise neu erfindet. Am liebsten aber mag ich, wenn meine Kleidung meine Seele wiederspiegelt und dieses Outfit liegt mir wirklich sehr am Herzen.

Photocredits: Nani & Paul

 

Blog, Editors' Picks, Fashion

Winterwishlist Dezember

30. November 2017

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Hallo Dezember, hallo Weihnachtszeit 🙂
Der Dezember hat etwas Magisches an sich. Die ganze Stadt wird in Lichter getaucht und der Schnee ist nicht mehr nervig sondern wunderschön. Weihnachtsmärkte eröffnen und laden zu gemütlichem verweilen und Glühwein trinken ein und wie immer teile ich meine Winterwishlist mit dir, mit einigen richtig tollen Stücken von Esprit.
An dieser Stelle möchte ich Esprit für die Zusammenarbeit Danke sagen 🙂

Ich mag den Shop echt gerne. Gerade Basics, Mäntel und Jacken kaufe ich gerne bei Esprit ein, da meine Kleidung von dort echt immer lange hält und auch nach etlichem Waschen schön bleibt, was mir gerade bei Basics sehr wichtig ist. Hier nun meine Winterwishlist:

Dieses Weihnachten möchte ich unbedingt eine weinrotes Samtkleid tragen, daher gehört das natürlich ganz oben auf meine Dezemberwishlist, genau so wie dieser wunderschöne karierte Mantel und der  Weihnachtspullover, der nicht zu kitschig, aber trotzdem weihnachtlich ist. Absolut begeistert bin ich auch von dieser süßen Pünktchenbluse und der karierten Bluse mit Schößchen und diesen super süßen Ärmeln. Außerdem habe ich noch keine Lederleggings und möchte unbedingt diese sehr außergewöhnliche Jeansjacke und diese traumhaft schöne blaue Spitzenunterwäsche kaufen, einfach für mich 🙂

Zusammenfassung meines Novembers:

Gereist:
Bin ich nach Rumänien, Deutschland und Schloss Klaus (Oberösterreich)
Wer meine Instastorys verfolgt, hat wohl auch einiges meiner Reisen mitbekommen.

Gegessen & Getrunken:
Ich bin gerade dabei wirklich mal etwas mehr selber zu kochen, in letzter Zeit war ich echt oft essen was leider ziemlich ins Geld geht. Wenn also wer super einfache und schnelle Rezepte hat dann immer her damit 😉

Geschlafen: Habe ich leider wirklich wenig, da ich viel zu tun, viel unternommen und viel nachgedacht habe. Ich werde mir jetzt aber 1x pro Woche einen Abend Zuhause gönnen an dem ich mir wirklich Freizeit erlaube und früh schlafen gehen, denn mir ist zum Teil alles viel zu viel geworden.

Geplant:
Mir ist letztens eingefallen das da noch einige Travelblogposts über Santorini und Budapest ausständig sind, da der Sommer so nervenaufreibend und stressig war bin ich leider nicht dazu gekommen, ich möchte jetzt aber wirklich wieder mehr bloggen und mich noch mehr reinknien, endlich geht es mir wieder besser und ich habe meine Motivation und Freude am Bloggen wieder gefunden 🙂

Gedacht:
Ich habe einige wichtige Entscheidungen dieses Monat gefällt bzw. muss sie noch fällen, bin aber zuversichtlich da mir hier mein Glaube und meine tollen Freunde sehr viel Kraft geben.

Gefreut:
Das ich mich selber wieder mehr gefunden habe, einige Tage lang wirklich alles Schwere vergessen konnte, Lachen konnte und einfach ich sein durfte. Außerdem habe ich super viel gelernt über das Leben und die Liebe und bekomme nun immer mehr die Möglichkeit das auch anzuwenden in ganz verschiedene Bereichen meines Lebens.

Gelesen:
Ich lese momentan Bücher zu verschiedenen Themen die mich beschäftigen, einfach um mir verschiedene Meinungen und Möglichkeiten einzuholen und mir so meine eigene Meinung zu bilden, ich freu mich aber schon wieder auf ein Buch mit leichterem Inhalt, in das man dem Alltag etwas entfliehen kann und ihn nicht ständig aufarbeiten muss.

Wie findest du meine Winterwishlist und wie war dein November? 🙂

 

Blog, Lifestyle

5 Gründe warum sich Bloggerkonferenzen lohnen

20. November 2017

Da viele meiner Leser selber Blogger sind, habe ich mir gedacht teile ich heute mit dir meine Bloggerkonferenzen Erfahrungen 🙂

Früher fand ich Bloggerkonferenzen wie das Fashioncamp, ABCStar, Salt and the City und einige mehr immer sehr teuer und konnte mir nicht wirklich vorstellen, dass sich das lohnt oder man dort mehr erfährt wie im Internet über gewisse Themen. Nun war ich dieses Jahr aber auf einigen Bloggerkonferenzen und bin total begeistert. Gerne teile ich meine 5 Gründe warum sich Bloggerkonferenzen lohnen und wie man das Meiste aus ihnen raus holt:

1. Connections
Du lernst lauter Blogger kennen, kannst dich über Probleme austauschen, jeder kann von seinen Erfahrungen erzählen und ihr vernetzt euch untereinander.

Tipp: Sei wirklich offen, stell dich auf Gespräche ein und spreche die Leute einfach an. Die Bloggerbranche ist manchmal sehr hart und in Wiens „Bussi Bussi Gesellschaft“ ist das Ganze manchmal etwas schwierig, überwinde dich trotzdem und connecte, es lohnt sich fast immer und unbedingt Visitenkarten mitnehmen 🙂

2. Lernen mit Austausch
Melde dich bei Vorträgen an die dich persönlich und deinen Blog weiterbringen, falls du dich nicht entschieden kannst, gibt es oftmals Facebooklivevideos mit allen Vorträgen oder Unterlagen die du dir später runter laden kannst. Das tolle an diesen Vorträgen ist, dass sie meist von Leuten gehalten werden, die sich wirklich gut auskennen und oftmals selber Blogger sind.

Tipp: Schreib dir Fragen zu dem Thema auf und trau dich sie zu stellen.

3. Firmen kennen lernen
Bei einigen Bloggerveranstaltungen gibt es „Businnesspeeddatings“. Dort hast du die Möglichkeit Firmen die offen sind für Blogkooperationen persönlich kennen zu lernen und von dir und deinem Blog zu überzeugen.

Tipp: Sei echt, überleg dir warum dein Blog so besonders ist und vertrete diese Meinung klar in den Gesprächen, nimm dein Mediakit mit, Visitenkarten, falls vorhanden eine Preisliste für deine Beiträge und falls du im Voraus schon weißt welches Unternehmen du kennen lernen kannst, überleg dir Ideen und informiere dich über das Unternehmen.

Photocredit: MCL

4. Motivation
Nach jedem Bloggerworkshop bin ich wieder unglaublich motiviert und freu mich schon total das Gelernte umzusetzen. Nütze den Motivationsschub und setze so schnell wie möglich das Gelernte um, dies sag ich aus Erfahrung denn ich schiebe leider dann oftmals die Umsetzung auf den nächste Tag und mache es dann im Endeffektgar nicht mehr.

5. Spaß, tolle Goodiebags etc.
Sich mit Bloggern auszutauschen, zu vernetzten, die Workshops und die ganzen Extras sind super cool und lustig, genieße es. 🙂

Was ziehe ich bei einer Bloggerkonferenz an?
Eine recht oberflächliche Frage, die sich aber wohl jeder stellt, also gebe ich euch hier meine persönliche Antwort: Zieh etwas an, in dem du dich wohl und schön fühlst. Der erste Eindruck ist hier sehr wichtig und gerade bei Modebloggern sollte man schon etwas Stil sehen können, das ist zumindest meine persönliche Meinung. 😀 Ich versuche immer Outfits anzuziehen die auffallen, aber trotzdem gemütlich und praktisch sind und am besten noch mich und meinen Stil gut widerspiegeln.

Da dies ja ein Styleseven- Beitrag ist möchte ich auch noch kurz auf unser Thema des Monat eingehen: Boots.

Meine absolut Lieblingsschuhe sind ganz klar diese Overknees, sie sind bequem, werten jedes Outfit auf, verleihen jedem Outfit einen dezenten Hauch Sexyness und Luxus und noch dazu waren die Stiefel wirklich günstig. Allerdings muss man etwas aufpassen mit dem Kombinieren, da Overknees schnell billig aussehen, wenn sie falsch gestylt werden.

Wie immer findet ihr die Outfits der anderen Mädels in den nächsten Tagen auf deren Blogs:

 

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Warst du schon einmal auf einer Bloggerkonferenz und wie hat es dir gefallen?

 

 

 

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Zugvögel in den Wortwolken

17. November 2017

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Ich kann mich unglaublich für Worte begeistern, egal ob in Form eines Gedichts, in einem Gespräch oder Lied (momentan steh ich sehr auf Julian Le Plays Lieder, die so voller Gefühl sind). Worte regen zum Nachdenken an und nehmen uns im besten Falle weit weg und manchmal ist weit weg ein guter Ort um Situationen leichter auszuhalten. Manchmal geben uns Bücher und Lieder einen Zufluchtsort an den wir flüchten können, wenn wir bleiben müssen wo wir sind.Worte sind unglaublich persönlich. Wenn ich ein Buch lese oder ein Lied höre das mich weit weg mitnimmt, mich nachdenken und träumen lässt, dann halte ich ein Stück – oder höre ein Stück –Persönlichkeit des Autors. Es gibt mir einen kleinen Einblick in die Träume, die Ängste, die Hoffnungen, die Freuden und die schwierigen Zeiten die diese Person durchlebt hat.

Als Kind habe ich sehr viel gelesen, irgendwann hatte ich nicht mehr so eine Freude an Büchern und habe mir keine Zeit mehr zum Lesen genommen, aber momentan empfinde ich wieder ein Bedürfnis nach Worten, nach guten und fesselnden Büchern, nachdenklichen Liedern und Gedichten die das in Worte fassen, was ich selber nicht in Worte fassen kann.

Aus meinen Lautsprechern tönen leise die Worte von Julian Le Plays aktuellem Lied „Zugvögel“:

Steh’ wieder an mei’m Fenster
Wie oft kann man die Sterne zähl’n
Seh Tausend fremde Länder
Heut’ Nacht würd ich sie gerne seh’n
Jetzt hör ich ihn durch Bäume zieh’n
Der Nordwind will mich in ein neues Morgen zieh’n
Er treibt mich in ein neues Land
Hier fang’ ich von vorne an

Ich fühle mich wie ein Zugvogel, der immer auf dem Weg ist und nie sein Herz an einem Platz lässt. Der immer weg will, Abenteuer erleben möchte, unterwegs sein mag, etwas erleben möchte, ich fühle mich lebendig. Auf einmal wird der Himmel wieder blau und ich merke, dass mir Flügel wachsen, Das was mich hält wird immer kleiner und kleiner, solange bis es nicht mehr bedeutend ist. Plötzlich fliege ich, alleine und frei und es fühlt sich so gut an, so leicht und so klar und ich beschließe genau hier – hier blättere ich die Seite um, betrachte die neue ganz weiße Seite und fange von vorne an.

in freundlicher Kooperation mit Compass

Photocredits: Lisa Breckner

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Styleseven: 5 wirklich hilfreiche Tipps gegen Winterblues

16. Oktober 2017

Die Tage werden immer kürzer und es wird immer kälter und ungemütlicher draußen, der Winter steht vor der Türe und mit ihm der Winterblues. Die schweren Gedanken, das wenige Licht und die Kälte nagen an unserem Gemüt und ich habe mir gedacht, wie wärs mit 5 Tipps die wirklich gegen Winterblues helfen? 🙂

Tageslichtlampe
Leider nicht ganz billig, aber auf jeden Fall ihr Geld wert, bringen Tageslichtlampen (unbedingt ab 10.000 Lux) uns Vitamin D und erhellen im wahrsten Sinne des Wortes wissenschaftlich erwiesen unser Gemüt.

Urlaub buchen bzw. planen
Meine liebste Tätigkeit, egal zu welcher Jahreszeit, aber im Winter macht es besonders viel Spaß den Sommerurlaub zu buchen und zu planen und schon mal in Vorfreude zu schwelgen.

Sport machen und raus an die frische Luft gehen
Gerade im Winter ist meine Motivation raus zu gehen und Sport zu machen sehr gering, aber wenn man sich dann einmal dazu überwindet tuts eigentlich wirklich gut, auch wenn man nur Spazieren geht. Bewegung kurbelt den Kreislauf an und man kommt ein wenig aus dem Alltagstrott raus und ich finde man kommt auf andere Gedanken.

Gesunde Ernährung und viel trinken
Das sollte man eigentlich das ganze Jahr, aber gerade im Winter stärkt das nochmal unser Immunsystem und man fühlt sich gesunder und fitter.

Gute Bücher und Zeitschriften lesen
Gibt’s etwas gemütlicheres als ein gutes Buch neben dem Kamin zu lesen und sich richtig darin zu verlieren? Ich glaube nicht 😉

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Bei unseren Styleseven-Blogparade haben sich ein paar Blogger geändert und ich freu mich immer noch dabei sein zu können 🙂 Dieses Monat ist das Thema “Strick” und der weiße Kuschelpullover ist genau so gemütlich und weich wie er ausschaut. Die Location ist übrigens mein neues Zimmer was traumhaft schön ist. 🙂 Schaut unbedingt bei den anderen Mädels vorbei:

 

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Photocredits: Lisa Breckner

 

 

 

 

 

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