Blog, Fashion, Outfits

Von Pünktchenstrumpfhosen und Scherben

9. Dezember 2017

Die Leute laufen hektisch auf und ab, ich hab hunderte Abgabetermine, viel zu viel ausgemacht und mir viel zu viel vorgenommen, bin überfordert mit mir, mit meinen Gefühlen, mit meinen Gedanken und eigentlich mit allem gerade und fühle mich innerlich so leer. So emotional tot. Mich lässt alles kalt.Kleine Dinge wie der Mondschein um 4 Uhr Nacht wenn ich mal wieder vor lauter Gedanken nicht schlafen kann nervt mich, anstatt dass ich in seiner Schönheit versinken kann. Mein Schwarztee in der Früh schmeckt nur noch mit viel Zucker. Mein Nachrichtenfach geht über, aber mir fehlt ein echtes Gespräch mit wirklicher Tiefe. Mir fehlt Nähe, Umarmungen, jemanden neben mir zu haben, der da ist und mir sagt das alles gut wird und es auch so meint. Das ich irgendwann wieder aus diesem Loch raus komme, irgendwann wieder so intensiv fühlen kann wie vorher. Ich fehle mir selber. Ich bin gegangen um mich selbst zu finden und um sich selbst zu finden muss man sich wohl erst einmal selbst verlieren, lernen mit der Einsamkeit klar zu kommen und sich wie ein Mosaik selbst zusammen setzen. Die Scherben tun noch weh, aber ich versuche es auch als Chance zu sehen. Ich darf mein Leben neu gestalten und ordnen, darf mich neu erfinden, darf meine Ziele und meinen Lebenssinn neu definieren und wachsen. Aber es ist anstrengend von dem Trümmerhaufen aufstehen und verdammt hart. Ich bin eine Kämpferin und ich lasse mich nicht unterkriegen, ich ziehe meine Pünktchenstrumpfhose und mein rotes Samtkleid an, setze ein Lächeln auf und lerne es dankbar zu sein, denn es gibt immer Gründe um dankbar zu sein und an solchen Tagen wie heute ist es eine Entscheidung dankbar und glücklich zu sein. Denn hinter jeder Wolke versteckt sich die Sonne und es gibt immer ein kleines Licht am Horizont, aber manchmal braucht es etwas bis man das Licht sehen kann.

Kleid – NEW LOOK / Poncho –  kleine Boutique am Land / Ohrringe – PIECES /
Stiefletten – H&M (alt)  / Strumpfhose – CALZEDONIA / Clutch – ONLY

Dieser Beitrag ist ein Beitrag von unserem Fashionadventskalender, schaut doch mal bei den anderen Türchen und Blogbeiträgen vorbei 🙂

 

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Photocredits: Nani und Paul

 

Blog, Fashion, Lifestyle, Outfits

#maximaCOMEPASS 4 Länder – ein Outfit

8. Dezember 2017

Dieser Beitrag liegt mir sehr am Herzen und war bei der Ausarbeitung für mich ein ganz besonderes Projekt.

Für meinen Beitrag zum MaximaCOMEPASS Award mit dem Thema „Colours of life“ habe ich ein kombiniertes Outfit zusammengestellt, das eine Mischung aller Länder wiederspiegelt, in denen ich bereits gewohnt habe. Es ist sozusagen eine Liebserklärung an meine Vergangenheit, die sehr prägend, einzigartig, herausfordernd, international und so bunt war mit all den vielen verschiedenen Menschen, Eindrücken, Gefühlen, Kulturen und Ländern.Ich bin nun 23 Jahre alt, habe in fünf Ländern gewohnt und bin über 15 mal umgezogen. Das Reisen, verschiedenste Kulturen und die damit verbundene Anpassungsfähigkeit wurden mir also sozusagen in die Wiege gelegt.Kurz zu meiner Geschichte:
Mein Papa ist Deutscher, meine Mama Österreicherin und die beiden haben sich in Neuseeland kennen gelernt, sind nach Schottland und dann nach England gezogen, wo ich auf die Welt gekommen bin. Als ich ca. 1,5 Jahre alt war, sind meine Eltern mit mir für ein Jahr nach Bangkok gezogen. Dazwischen haben wir noch eine kurze Zeit in Norddeutschland gewohnt. Hinterher wohnten wir in Österreich, in Linz und als ich fünf war, zogen wir in den Norden von Thailand, nach Chiang Mai. Vier Jahre später sind wir für ein Jahr nach Klaus, in Oberösterreich, gezogen und danach ging es wieder für weitere vier Jahre zurück nach Thailand. Anschließend sind, wir wieder nach Oberösterreich gezogen und seit 2,5 Jahren habe ich nun meinen Wohnsitz in Wien. Dies war so grob meine „bewegte“ Geschichte.
So lange ich denken kann, habe ich immer nach einem Land Heimweh, indem ich gerade nicht lebe. Ich hatte immer diese Zerrissenheit und diese Suche nach meinen Wurzeln in mir. Besonders schlimm würde es in der Zeit zwischen 14 und 18 Jahren, als ich auf der Suche nach meiner Identität war und feststellte, dass alle Leute in meinem Umfeld ihre Identität mit ihrem Heimatland verbanden, mir dies aber total fehlte. Inzwischen habe ich mich damit abgefunden, dass meine Heimat einfach eine bunte Mischung aus den verschiedenen Ländern ist, von denen mich jedes auf eine andere Art und Weise geprägt hat. Ich wäre nicht die Kathi, die ich heute bin ohne eines dieser Länder, also habe ich angefangen mich und meine Geschichte zu akzeptieren. Ich habe Frieden geschlossen mit meiner Suche nach meinen Wurzeln, habe Frieden geschlossen mit meinen Eltern, auf die ich lange Zeit sehr wütend war, weil sie mir meine Wurzeln genommen hatten. Manchmal tue ich mir auch heute noch schwer damit und es wird mein Leben lang etwas sein, dem ich mit einem lachenden, dankbaren und einem weinenden, nachdenklichen Auge begegne, aber das gehört zu mir. Das ist der Preis, den ich für all diese schönen Erlebnisse und meine Freunde rund um die Welt gerne zahle.

Mein Outfit:
Mein schwarzer Rock ist mit einer bestickten goldenen Borte verziert, die mich sehr an die Stickereien auf den traditionellen Thaikleidungen erinnern. Kombiniert habe ich den Rock mit einer weißen Spitzendirndlbluse, welche ganz typisch für Österreich und im weiteren Sinne auch für Deutschland stehen kann, genauso wie die Shooting Location, ein Weihnachtsmarkt im Herzen Wiens, meiner momentanen Heimatstadt. Abgerundet habe ich das Outfit mit einer schwarz weißen Jacke, einem Fellponcho und edlen Stiefeletten die vom britischen Chic inspiriert sind.

Poncho mit Fakefur –  Mini Boutique am Land/ Jacke – SECONDHAND /
Bluse – KRÜGER / Rock – NAF NAF / Stiefletten –  H&M (alt) / Strumpfhose – PALMERS

Mode kann so vieles sein, aber ich mag es, wenn meine Kleidung mich wiederspiegelt, mein Stil durch Trends inspiriert wird, aber nicht komplett verändert wird, wenn man sich trotzdem hin und wieder traut etwas auszuprobieren und sich immer wieder stückchenweise neu erfindet. Am liebsten aber mag ich, wenn meine Kleidung meine Seele wiederspiegelt und dieses Outfit liegt mir wirklich sehr am Herzen.

Photocredits: Nani & Paul

 

Blog, Editors' Picks, Fashion

Winterwishlist Dezember

30. November 2017

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Hallo Dezember, hallo Weihnachtszeit 🙂
Der Dezember hat etwas Magisches an sich. Die ganze Stadt wird in Lichter getaucht und der Schnee ist nicht mehr nervig sondern wunderschön. Weihnachtsmärkte eröffnen und laden zu gemütlichem verweilen und Glühwein trinken ein und wie immer teile ich meine Winterwishlist mit dir, mit einigen richtig tollen Stücken von Esprit.
An dieser Stelle möchte ich Esprit für die Zusammenarbeit Danke sagen 🙂

Ich mag den Shop echt gerne. Gerade Basics, Mäntel und Jacken kaufe ich gerne bei Esprit ein, da meine Kleidung von dort echt immer lange hält und auch nach etlichem Waschen schön bleibt, was mir gerade bei Basics sehr wichtig ist. Hier nun meine Winterwishlist:

Dieses Weihnachten möchte ich unbedingt eine weinrotes Samtkleid tragen, daher gehört das natürlich ganz oben auf meine Dezemberwishlist, genau so wie dieser wunderschöne karierte Mantel und der  Weihnachtspullover, der nicht zu kitschig, aber trotzdem weihnachtlich ist. Absolut begeistert bin ich auch von dieser süßen Pünktchenbluse und der karierten Bluse mit Schößchen und diesen super süßen Ärmeln. Außerdem habe ich noch keine Lederleggings und möchte unbedingt diese sehr außergewöhnliche Jeansjacke und diese traumhaft schöne blaue Spitzenunterwäsche kaufen, einfach für mich 🙂

Zusammenfassung meines Novembers:

Gereist:
Bin ich nach Rumänien, Deutschland und Schloss Klaus (Oberösterreich)
Wer meine Instastorys verfolgt, hat wohl auch einiges meiner Reisen mitbekommen.

Gegessen & Getrunken:
Ich bin gerade dabei wirklich mal etwas mehr selber zu kochen, in letzter Zeit war ich echt oft essen was leider ziemlich ins Geld geht. Wenn also wer super einfache und schnelle Rezepte hat dann immer her damit 😉

Geschlafen: Habe ich leider wirklich wenig, da ich viel zu tun, viel unternommen und viel nachgedacht habe. Ich werde mir jetzt aber 1x pro Woche einen Abend Zuhause gönnen an dem ich mir wirklich Freizeit erlaube und früh schlafen gehen, denn mir ist zum Teil alles viel zu viel geworden.

Geplant:
Mir ist letztens eingefallen das da noch einige Travelblogposts über Santorini und Budapest ausständig sind, da der Sommer so nervenaufreibend und stressig war bin ich leider nicht dazu gekommen, ich möchte jetzt aber wirklich wieder mehr bloggen und mich noch mehr reinknien, endlich geht es mir wieder besser und ich habe meine Motivation und Freude am Bloggen wieder gefunden 🙂

Gedacht:
Ich habe einige wichtige Entscheidungen dieses Monat gefällt bzw. muss sie noch fällen, bin aber zuversichtlich da mir hier mein Glaube und meine tollen Freunde sehr viel Kraft geben.

Gefreut:
Das ich mich selber wieder mehr gefunden habe, einige Tage lang wirklich alles Schwere vergessen konnte, Lachen konnte und einfach ich sein durfte. Außerdem habe ich super viel gelernt über das Leben und die Liebe und bekomme nun immer mehr die Möglichkeit das auch anzuwenden in ganz verschiedene Bereichen meines Lebens.

Gelesen:
Ich lese momentan Bücher zu verschiedenen Themen die mich beschäftigen, einfach um mir verschiedene Meinungen und Möglichkeiten einzuholen und mir so meine eigene Meinung zu bilden, ich freu mich aber schon wieder auf ein Buch mit leichterem Inhalt, in das man dem Alltag etwas entfliehen kann und ihn nicht ständig aufarbeiten muss.

Wie findest du meine Winterwishlist und wie war dein November? 🙂

 

Blog, Lifestyle

5 Gründe warum sich Bloggerkonferenzen lohnen

20. November 2017

Da viele meiner Leser selber Blogger sind, habe ich mir gedacht teile ich heute mit dir meine Bloggerkonferenzen Erfahrungen 🙂

Früher fand ich Bloggerkonferenzen wie das Fashioncamp, ABCStar, Salt and the City und einige mehr immer sehr teuer und konnte mir nicht wirklich vorstellen, dass sich das lohnt oder man dort mehr erfährt wie im Internet über gewisse Themen. Nun war ich dieses Jahr aber auf einigen Bloggerkonferenzen und bin total begeistert. Gerne teile ich meine 5 Gründe warum sich Bloggerkonferenzen lohnen und wie man das Meiste aus ihnen raus holt:

1. Connections
Du lernst lauter Blogger kennen, kannst dich über Probleme austauschen, jeder kann von seinen Erfahrungen erzählen und ihr vernetzt euch untereinander.

Tipp: Sei wirklich offen, stell dich auf Gespräche ein und spreche die Leute einfach an. Die Bloggerbranche ist manchmal sehr hart und in Wiens „Bussi Bussi Gesellschaft“ ist das Ganze manchmal etwas schwierig, überwinde dich trotzdem und connecte, es lohnt sich fast immer und unbedingt Visitenkarten mitnehmen 🙂

2. Lernen mit Austausch
Melde dich bei Vorträgen an die dich persönlich und deinen Blog weiterbringen, falls du dich nicht entschieden kannst, gibt es oftmals Facebooklivevideos mit allen Vorträgen oder Unterlagen die du dir später runter laden kannst. Das tolle an diesen Vorträgen ist, dass sie meist von Leuten gehalten werden, die sich wirklich gut auskennen und oftmals selber Blogger sind.

Tipp: Schreib dir Fragen zu dem Thema auf und trau dich sie zu stellen.

3. Firmen kennen lernen
Bei einigen Bloggerveranstaltungen gibt es „Businnesspeeddatings“. Dort hast du die Möglichkeit Firmen die offen sind für Blogkooperationen persönlich kennen zu lernen und von dir und deinem Blog zu überzeugen.

Tipp: Sei echt, überleg dir warum dein Blog so besonders ist und vertrete diese Meinung klar in den Gesprächen, nimm dein Mediakit mit, Visitenkarten, falls vorhanden eine Preisliste für deine Beiträge und falls du im Voraus schon weißt welches Unternehmen du kennen lernen kannst, überleg dir Ideen und informiere dich über das Unternehmen.

Photocredit: MCL

4. Motivation
Nach jedem Bloggerworkshop bin ich wieder unglaublich motiviert und freu mich schon total das Gelernte umzusetzen. Nütze den Motivationsschub und setze so schnell wie möglich das Gelernte um, dies sag ich aus Erfahrung denn ich schiebe leider dann oftmals die Umsetzung auf den nächste Tag und mache es dann im Endeffektgar nicht mehr.

5. Spaß, tolle Goodiebags etc.
Sich mit Bloggern auszutauschen, zu vernetzten, die Workshops und die ganzen Extras sind super cool und lustig, genieße es. 🙂

Was ziehe ich bei einer Bloggerkonferenz an?
Eine recht oberflächliche Frage, die sich aber wohl jeder stellt, also gebe ich euch hier meine persönliche Antwort: Zieh etwas an, in dem du dich wohl und schön fühlst. Der erste Eindruck ist hier sehr wichtig und gerade bei Modebloggern sollte man schon etwas Stil sehen können, das ist zumindest meine persönliche Meinung. 😀 Ich versuche immer Outfits anzuziehen die auffallen, aber trotzdem gemütlich und praktisch sind und am besten noch mich und meinen Stil gut widerspiegeln.

Da dies ja ein Styleseven- Beitrag ist möchte ich auch noch kurz auf unser Thema des Monat eingehen: Boots.

Meine absolut Lieblingsschuhe sind ganz klar diese Overknees, sie sind bequem, werten jedes Outfit auf, verleihen jedem Outfit einen dezenten Hauch Sexyness und Luxus und noch dazu waren die Stiefel wirklich günstig. Allerdings muss man etwas aufpassen mit dem Kombinieren, da Overknees schnell billig aussehen, wenn sie falsch gestylt werden.

Wie immer findet ihr die Outfits der anderen Mädels in den nächsten Tagen auf deren Blogs:

 

Style Seven Blogparade: Fashion Blogs Style Seven Blogparade: Froilein Couture Style Seven Blogparade: Meet the Happy Girl Style Seven Blogparade: Katefully
Style Seven Blogparade: Froilein Couture Style Seven Blogparade: Meet the Happy Girl Style Seven Blogparade: Katefully
Style Seven Blogparade: The Coco Question Style Seven Blogparade: Die Juliy Style Seven Blogparade: Alina Corona Style Seven Blogparade: Seven & Stories
Style Seven Blogparade: The Coco Question Style Seven Blogparade: Die Juliy Style Seven Blogparade: Alina Corona Style Seven Blogparade: Seven & Stories

 

Warst du schon einmal auf einer Bloggerkonferenz und wie hat es dir gefallen?

 

 

 

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Blog, Fashion, Lifestyle, Outfits

Zugvögel in den Wortwolken

17. November 2017

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Ich kann mich unglaublich für Worte begeistern, egal ob in Form eines Gedichts, in einem Gespräch oder Lied (momentan steh ich sehr auf Julian Le Plays Lieder, die so voller Gefühl sind). Worte regen zum Nachdenken an und nehmen uns im besten Falle weit weg und manchmal ist weit weg ein guter Ort um Situationen leichter auszuhalten. Manchmal geben uns Bücher und Lieder einen Zufluchtsort an den wir flüchten können, wenn wir bleiben müssen wo wir sind.Worte sind unglaublich persönlich. Wenn ich ein Buch lese oder ein Lied höre das mich weit weg mitnimmt, mich nachdenken und träumen lässt, dann halte ich ein Stück – oder höre ein Stück –Persönlichkeit des Autors. Es gibt mir einen kleinen Einblick in die Träume, die Ängste, die Hoffnungen, die Freuden und die schwierigen Zeiten die diese Person durchlebt hat.

Als Kind habe ich sehr viel gelesen, irgendwann hatte ich nicht mehr so eine Freude an Büchern und habe mir keine Zeit mehr zum Lesen genommen, aber momentan empfinde ich wieder ein Bedürfnis nach Worten, nach guten und fesselnden Büchern, nachdenklichen Liedern und Gedichten die das in Worte fassen, was ich selber nicht in Worte fassen kann.

Aus meinen Lautsprechern tönen leise die Worte von Julian Le Plays aktuellem Lied „Zugvögel“:

Steh’ wieder an mei’m Fenster
Wie oft kann man die Sterne zähl’n
Seh Tausend fremde Länder
Heut’ Nacht würd ich sie gerne seh’n
Jetzt hör ich ihn durch Bäume zieh’n
Der Nordwind will mich in ein neues Morgen zieh’n
Er treibt mich in ein neues Land
Hier fang’ ich von vorne an

Ich fühle mich wie ein Zugvogel, der immer auf dem Weg ist und nie sein Herz an einem Platz lässt. Der immer weg will, Abenteuer erleben möchte, unterwegs sein mag, etwas erleben möchte, ich fühle mich lebendig. Auf einmal wird der Himmel wieder blau und ich merke, dass mir Flügel wachsen, Das was mich hält wird immer kleiner und kleiner, solange bis es nicht mehr bedeutend ist. Plötzlich fliege ich, alleine und frei und es fühlt sich so gut an, so leicht und so klar und ich beschließe genau hier – hier blättere ich die Seite um, betrachte die neue ganz weiße Seite und fange von vorne an.

in freundlicher Kooperation mit Compass

Photocredits: Lisa Breckner

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Styleseven: 5 wirklich hilfreiche Tipps gegen Winterblues

16. Oktober 2017

Die Tage werden immer kürzer und es wird immer kälter und ungemütlicher draußen, der Winter steht vor der Türe und mit ihm der Winterblues. Die schweren Gedanken, das wenige Licht und die Kälte nagen an unserem Gemüt und ich habe mir gedacht, wie wärs mit 5 Tipps die wirklich gegen Winterblues helfen? 🙂

Tageslichtlampe
Leider nicht ganz billig, aber auf jeden Fall ihr Geld wert, bringen Tageslichtlampen (unbedingt ab 10.000 Lux) uns Vitamin D und erhellen im wahrsten Sinne des Wortes wissenschaftlich erwiesen unser Gemüt.

Urlaub buchen bzw. planen
Meine liebste Tätigkeit, egal zu welcher Jahreszeit, aber im Winter macht es besonders viel Spaß den Sommerurlaub zu buchen und zu planen und schon mal in Vorfreude zu schwelgen.

Sport machen und raus an die frische Luft gehen
Gerade im Winter ist meine Motivation raus zu gehen und Sport zu machen sehr gering, aber wenn man sich dann einmal dazu überwindet tuts eigentlich wirklich gut, auch wenn man nur Spazieren geht. Bewegung kurbelt den Kreislauf an und man kommt ein wenig aus dem Alltagstrott raus und ich finde man kommt auf andere Gedanken.

Gesunde Ernährung und viel trinken
Das sollte man eigentlich das ganze Jahr, aber gerade im Winter stärkt das nochmal unser Immunsystem und man fühlt sich gesunder und fitter.

Gute Bücher und Zeitschriften lesen
Gibt’s etwas gemütlicheres als ein gutes Buch neben dem Kamin zu lesen und sich richtig darin zu verlieren? Ich glaube nicht 😉

———————————————————–

Bei unseren Styleseven-Blogparade haben sich ein paar Blogger geändert und ich freu mich immer noch dabei sein zu können 🙂 Dieses Monat ist das Thema “Strick” und der weiße Kuschelpullover ist genau so gemütlich und weich wie er ausschaut. Die Location ist übrigens mein neues Zimmer was traumhaft schön ist. 🙂 Schaut unbedingt bei den anderen Mädels vorbei:

 

Style Seven Blogparade: Fashion Blogs Style Seven Blogparade: Froilein Couture Style Seven Blogparade: Meet the Happy Girl Style Seven Blogparade: Katefully
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Photocredits: Lisa Breckner

 

 

 

 

 

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Blog, Editors' Picks, Fashion

Fallpicks – Herbstbasics Wishlist

30. September 2017

So langsam ist der Herbst richtig da, mit all seinen schönen und nervigen Seiten (Erkältungszeit hallo) und wie immer teile ich meine Herbstwishlist mit einigen richtig tollen Basic-herbstteilen von der Marke Peter Hahn mit euch. An dieser Stelle danke Peter Hahn für die Zusammenarbeit.

Bei meinen Basics setze ich gerne auf Qualität und gerade hier gibt es auch im Nachhaltigem Sektor einiges an Auswahl, weshalb ich gerne bei dieser Marke einkaufe. Noch mehr tolle Teile findet ihr HIER.

Was war sonst so in meiner Woche los:

Erlebt:
Leider liege ich seit Dienstag Abend im Bett, denn ich habe mir eine ziemliche Erkältung eingefangen mit Halsweh, Heiserkeit, Fieber, Schnupfen und Husten. 🙁 Leider ist das Ganze auch sehr hartnäckig und noch nicht ganz weg.

Gegessen & Getrunken:
Viel Ingwer und Salbeitee und viel zu viel Vapianopizza, für sich selber verantwortlich sein wenn man krank ist, ist leider nicht sehr toll und ich hatte lange absolut keine Kraft und Lust selber zu kochen.

Geschlafen: Ich habe gefühlt meinen ganzen Schlafmangel von den letzten Monaten nachgeholt. Tja das was an dem Körper nicht gibt, holt er sich selber irgendwann…

Geplant:
vieles – auch einige schwere und nachdenklichere Blogbeiträge sind auf dem Blog geplant, es bleibt spannend.

Gedacht:
viel zu viel

Gefreut: Das ich trotz der sehr schwierigen Zeit momentan mein Lächeln behalten kann und mein Mitgefühl und meine Liebe für meine Mitmenschen nicht weniger geworden ist, sondern ich es so angenehm finde mich mal auf andere zu konzentrieren.

Gelesen:
Ein super Buch mit dem sehr kitschigen Namen „ Weißt du nicht wie schön du bist?“. Es geht ums Frausein und was das in unserer Welt noch wirklich bedeutet, sehr aufbauend und ermutigend.

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Beauty & product reviews, Blog, Lifestyle

Hongi – ein ehrlicher Matratzentest

17. September 2017

Eines meiner absolut liebsten Hobbys ist auf jeden Fall schlafen, besonders in schwierigen Zeiten hat mein Bett eine magische Anziehung, man kann sich dorthin zurück ziehen, sich in seine weiche Decke einkuscheln und einen kurzen Moment fühlt man Sicherheit, Ruhe und Geborgenheit. Ich liebe weiche Betten und hab mich daher riesig über eine Kooperationsanfrage von Hongi gefreut und die Möglichkeit mir eine personalisierte Matratze aussuchen zu können, nach 3 Monaten ausgiebigen Testschlafen mag ich heute meinen Bericht mit euch teilen. Auch wenn mir die Matratzen kostenfrei zur Verfügung gestellt worden sind, ist meine Meinung und mein Bericht objektiv.Hongi – die Marke
Was mich bei der Marke wirklich überzeugt hat war, dass sie damit werben nicht noch ein weiterer Matratzenshop zu sein, sondern hier wirklich sehr individuell auf den Kunden und seine Bedürfnisse eingegangen wird., außerdem stammen alle Materialen aus regionaler Herstellung und werden auch regional unter strengen Auflagen hergestellt.Der Onlineshop
Mir persönlich sind Onlineshops sehr wichtig, wenn die Seite unprofessionell, langsam, kompliziert oder unübersichtlich ist verliere ich die Lust das Produkt zu kaufen und gehe zur Konkurrenz. Hongi hat einen übersichtlichen Onlineshop und der Matratzenkonfigurator funktioniert tadellos und ich habe auch genau das bekommen, was ich mir ausgesucht habe. Das einzige Negative war, dass mein Gutschein lange nicht eingelöst werden konnte, aber da hat sich der Supportserivce sehr schnell drum gekümmert.Die Matratzen
Nun zum wichtigsten Punkt: die Matratzen, ich bin wirklich äußerst begeistert von den Matratzen. Ich liebe es weich und federnd zu schlafen, fand es aber bei dem Konfigurator sehr schwer sich da wirklich etwas drunter vorzustellen wie weich jetzt 7 Punkte wirklich sind und hab auf Nummer sicher lieber eine etwas härtere bestellt, aber für mich könnten sie nun doch noch einen Tick weicher sein, aber das ist auch wirklich das einzige was ich bemängeln könnte. (Nachtrag: Hongi hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass man hinterher kostenlos eine weichere/härtere Schicht bestellen kann, super Service :))

Die Verarbeitung ist super, schlafen tu ich sehr gut auf ihnen und ich freu mich jeden Morgen schon wieder auf mein Bett, ob das nur an der Matratze liegt, bin ich mir allerdings nicht so sicher 😀

Photocredits: Olga Kretsch

*in freundlicher Kooperation mit Hongi

 

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Blog, Fashion, Outfits

Der letzte Tag des Sommers

11. September 2017

Ein weißes Blatt Papier vor mir.
Leer- einsam – ein Abschied und auch ein Neuanfang
Etwas Gutes und etwas unglaublich Schmerzhaftes
So viele Gedanken und ich kann sie nicht ordnen, bringe keinen Satz hervor, kann keinen klaren Gedanken fassen. Mir schießen Tränen in die Augen, ich schlucke sie runter, atme tief ein und aus, verscheuche die Enttäuschung aus meinem Kopf, will nicht das du siehst, wie ich leide, wie ich aufgegeben habe, wie zerbrochen ich bin, Muss stark sein, mein Leben muss weiter gehen, muss Ordnung finden, ich versuche zu Lächeln, aber es fühlt sich nicht echt an.

Der Herbst bricht an, es wird kalt und ungemütlich. Ich tausche meine Sandalen gegen Stiefel, trage meine Kleider und Röcken mit Strumpfhosen und krame meine Mäntel und Jacken aus den Umzugskartons. Ich fühle mich einsam, bin überfordert, meine Gedanken sind schwer. Meine Hoffnung ist irgendwo in der Realität des Lebens zerbrochen, Träume und Vorstellungen sind zerplatzt wie Seifenblasen. Ich habe versagt. Meine Entscheidungen waren unüberlegt, manche zu viel mit Herz manche viel zu wenig, Ich bin zu alt für dumme Entscheidungen und Fehler die weitreichend sind, sollte es besser wissen, sollte verantwortungsvoller sein, sollte erwachsen sein und trotzdem fühl ich mich zu jung für diese schweren Gedanken, bin zu zerbrochen um mit den Konsequenzen gut umzugehen, bin verletzt habe verletzt, war egoistisch und habe mich trotzdem irgendwie am Weg verloren. Sammle die Scherben auf und versuche herauszufinden was passiert ist. Manchmal gibt es keinen Sinn und kein Happy End, denn das Leben kann grausam und hart sein. Die Sonne kommt heraus, schiebt die grauen und düsteren Wolken weg, wie damals gemeinsam auf der Parkbank, nur das ich dieses Mal alleine bin und es ist okay. Denn ich ordne meine Gedanken, trockne meine Tränen, bade in Gottes Gnade und unendlicher Liebe und darf auftanken, auch wenn ich es nicht verdient habe. Verstehe endlich das ich nicht immer stark sein muss, versagen zum Leben gehört, das Leben nicht fair ist aber ich es trotz allem echt gut getroffen habe und empfinde etwas wie Dankbarkeit, dass ich trotz meiner Fehler, Zerbrochenheit und Versagen okay bin. Denn Enttäuschung und Wut bedeutet das man geliebt hat und was wäre das Leben ohne die Liebe, also lächle durch meine Tränen hindurch, denn ich weiß irgendwann wird es besser und leichter und der Himmel wolkenlos.

Kleid – FIND / Hut – H&M (Secondhand)

Das Outfit
Das Thema diese Woche ist kariert und deswegen ist mein Outift ein kariertes Sommerkleid, ganz schlicht und etwas aufgepimt durch die Stiefel und den Hut.Ich bin schon ganz gespannt auf die Beiträge der anderen Mädels.

Montag – Froilein Couture
Dienstag – Pieces of Mara
Mittwoch – Seven & Stories
Donnerstag- Coco Question
Freitag – DieJuliy
Samstag – Settarious
Sonntag – Simply Obsessed

Photocredits: Nani & Paul

 

 

 

 

Beauty & product reviews, Blog, Fashion, Outfits

Throw kindness around like confetti

2. September 2017

In Kooperation mit Namesforever

Das Wort „kindness“ ist meiner Meinung nach ein richtig tolles Wort, im Deutschen gibt es nicht wirklich ein so treffendes Wort. Also habe ich mir überlegt wie man kindness übersetzen könnte um das auszusagen, was ich aussagen möchte. Kindness bedeutet für mich: Freundlichkeit, Barmherzigkeit und mit Liebe zu geben ohne dafür etwas zu verlangen.

Wir leben in einer Gesellschaft, wo wir so sehr mit uns selber, unserem Leben, unsern Problemen, unseren Träumen und Wünschen beschäftigt sind, dass uns oftmals gar nicht mehr auffällt wie zerbrochen unsere Mitmenschen sind, wie sehr sie leiden, wo sie gerade stehen und wie es ihnen wirklich geht.Wo ist die Liebe für andere Menschen, Teamwork, wirklich zusammen arbeiten und zusammen halten gerade unter Bloggern, die Hilfsbereitschaft und das Geben ohne irgendwas im Gegenzug dazu zu verlangen, hin?

Wir haben gelernt, dass wir hart für unseren eigenen Erfolg arbeiten, wir uns auf wenige Leute verlassen können und uns stetig weiter entwickeln müssen. Wir wurden verletzt und haben uns verschlossen und glauben nur noch an uns selber. Unser Lifestyle ist zu einer Leistung geworden und unser Leben eine Bucket- und To do Liste. Wir haben uns selber verloren und noch viel mehr haben wir den Blick für die anderen Menschen auf dieser Welt verloren.

Lasst uns aufwachen, lasst uns liebevoll sein, lasst uns unsere Mauern einreißen und Verletzungen zu lassen, denn sonst verpassen wir das Leben und die Liebe. Lasst uns Geben ohne etwas zu verlangen. Lasst uns in Leute anstatt in Dinge investieren. Lasst uns an Menschen glauben, ihnen etwas zutrauen und sie auf ihren Wegen unterstützen. Lasst uns mal für einen Moment unsere Sorgen und Probleme weglegen und für jemanden da sein der Hilfe benötigt. Kindness bedeutet freundlich sein zu Menschen, die dich nicht weiter bringen, die nichts für dich tun können. Kindness bedeutet manchmal eigene Pläne zu verschieben um für jemanden da zu sein der Hilfe braucht. Kindness bedeutet manchmal Opfer zu bringen, auf seine eigenen Wünsche und Gefühle für einen Moment zu verzichten und anderen helfen ihre Wünsche zu erfüllen oder sich um deren Gefühle zu kümmern. Nicht um uns selber zu verlieren oder aufzugeben, sondern weil es uns so gut tut uns hin und wieder mal auf andere Menschen, andere Probleme, andere Wünschen und andere Meinungen zu konzentrieren.

Unsere Welt ist so voller Leid und Zerbrochenheit, lasst uns Leute sein die das Leben von Menschen bereichern, verschönern und neue Hoffnung geben. Egal ob mit einem Lächeln, Zeit, guten Gesprächen, Geld oder mit ehrlichem Interesse an unseren Mitmenschen.

Als mich die Firma Namesforever dann fragte ob ich Lust hätte mir ein Produkt ihres Onlineshops auszusuchen, habe ich mich durch die ganzen Namensketten und andere personalisierbaren Schmuck durchgeklickt, dass meiste war mir persönlich leider zu kitschig. So richtig verzaubert hat mich nur dieser ganz schlichte Anhänger, den man selber gravieren lassen kann und  so habe ich mir „Throw kindness around like confetti“ eingravieren lassen und bin super happy damit 🙂

Photocredits: Nani & Paul

 

 

 

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